Elias Tembo

Geboren 1976, Abitur 1996, Psychologie-Studium (nicht abgeschlossen),
Ausbildung zum Buchhändler, seit 20 Jahren im Buchhandel, derzeit Thalia Kassel-Mitte;
Verheiratet mit Kerstin, Kinder Jannis (18) und Emilia (14)

Elias Tembo im Netz
elias tembo autaria

Bücher von Elias Tembo

Fragen an Elias Tembo

Über dich und deine Bücher

Mit welchen 3 Worten würdest du dich als Autor:in beschreiben?

originell, spontan, psychologisch

Was ist dein Lieblingsbuch und warum?

Die Brautprinzessin von William Goldman; es ist sehr witzig (das ist schwer zu schreiben), es erschafft Archetypen und hat viel Herz für die tollen Charaktere; es ist einzigartig

Mit welchem Autor oder welcher Autorin würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen – und warum?

Mit Wolf Haas, dem Autor der Brenner-Romane; als Reihe unerreicht. Er ist ein unaufdringlicher und hintergründiger Autor.

Vervollständige den Satz: Ich liebe es zu schreiben, weil …

es unwahrscheinlichen Spaß macht, als Erster mitzuerleben, wie ganz neue Charaktere, Herausforderungen und Verwicklungen, also eine neue Geschichte entsteht.

Auf welche Themen oder Tropes darf man sich in deinen Büchern freuen?

AmAlice-Trilogie: Einfallsreiche Heldin mit einer einzigartigen Herkunft, in einer mehrschichtigen Problemlage; wenig ist sicher und sie agiert in ständiger Bedrängnis
Die Wandler-Romane: Epische High-Fantasy ohne Gut/Böse-Dichotomie

Werdegang & Motivation

Erzähl uns etwas über deinen Werdegang als Autor:in.

Der Beginn liegt sicherlich in meinem Hobby, dem Pen&Paper-Rollenspiel. Seit 35 Jahren erschaffe ich Charaktere, Abenteuer und Welten. Der Sprung zum narrativen Erzählen gelang vor fünf Jahren in diesem Zusammenhang. Es war wie ein Erwachen und hat mich bis heute unheimlich glücklich gemacht.

Wer oder was hat dich dazu inspiriert, Bücher zu schreiben?

Kurz: Bücher. Wunderbare, fantastische, spannende, geniale. Aber auch solche, die zu viele Klischees und wenig Neues enthalten. So dass ich dachte: Da fällt mir was Besseres ein.

Beschreibe den Moment, als du zum ersten Mal dein eigenes Buch in den Händen gehalten hast.

Erleichterung und die erfüllte Hoffnung, dass es optisch mit den Romanen der großen Verlage mithalten kann. Und, ich gebe es zu, ein bisschen verliebt in ich schon…

Warum hast du dich für Selfpublishing entschieden?

Schon zweimal ist mir ein Verlag abgesprungen. Da ich für ein Jahr eine Art Sabbatical mache, war Selfpublishing zu diesem Zeitpunkt alternativlos. Aber die Gesamterfahrung ist inzwischen positiv (wenn man gern viel arbeitet und entscheidet).

Dein Schreiballtag

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Ich wache von alleine auf und folge der Morgenroutine. So zwischen 10 und 13 Uhr schreibe ich dann. Danach brauche ich dringend eine Pause. Anschließend erledige ich anderes. Am Ende eines Romans gibt es ggf. eine zweite Schreibphase nachmittags von zwei Stunden.

Wie entwirfst du deine Figuren?

Im Wesentlichen kenne ich ihre Geschichte und was sie antreibt. Dadurch habe ich Leitlinien, wie sie mit dem klarkommen, womit ich sie konfrontiere. Dadurch entwickeln sie sich.

Welche Herausforderungen hast du beim Schreiben deiner Bücher erlebt?

Beim Schreiben selbst wenige. Ich mache wenig Aufzeichnungen, dann muss ich manchmal nachlesen, was passiert ist. Anfangs habe ich drei Jahre lang High-Fantasy geschrieben, aber dafür keinen Markt gefunden (hier besetzt die Romantasy einen unwahrscheinlich großen Raum).

Ausblick & Weitergabe

Welche Ziele hast du für deine zukünftige Karriere als Autor:in?

Fantastisch wäre schlicht, vom Schreiben leben zu können. Aber ich freue mich auch über jede:n Leser:in, denn ich habe ein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein.

Welchen Rat hast du für angehende Autor:innen?

Schreibt nicht, wenn es nur anstrengt. Schreibt nicht, um Erfolg zu haben. Schreibt, weil es einfach Spaß macht. Schreibt für euch, oder für die Menschen, die euch begleiten. Schreibt um des Schreibens willen.