Ingrid Schliebusch

Ingrid Schliebusch lebt mit ihrem Mann und drei Hunden im weiten Schleswig-Holstein. Als Biologin und Waldorf-Klassenlehrerin ist sie täglich von der Natur und der lebendigen Fantasie von Kindern umgeben. Nachdem sie bereits mehrere spirituelle Bücher veröffentlicht hat, ist „Pustelliese und die verkehrte Welt“ ihr Debüt im Kinderbuchbereich. In ihren Geschichten verbindet sie wissenschaftliche Neugier mit einer tiefen Herzenswärme und dem Glauben daran, dass man mit Mut, Vertrauen und echten Freunden selbst galaktische Hindernisse überwinden kann.

Ingrid Schliebusch im Netz
ingrid schliebusch autorinnenfoto

Bücher von Ingrid Schliebusch

Fragen an Ingrid Schliebusch

Über dich und deine Bücher

Mit welchen 3 Worten würdest du dich als Autor:in beschreiben?

Intuitiv, herzenswarm und freiheitsliebend.


Intuitiv, weil meine Geschichten und Figuren nicht am Reißbrett entstehen, sondern organisch durch mich hindurchfließen.

Herzenswarm, weil ich meinen Lesern – ob groß oder klein – echtes Vertrauen und Mitgefühl mitgeben möchte.

Freiheitsliebend, weil mir meine kreative Unabhängigkeit im Selfpublishing und mein eigener, routenfreier Schreibrhythmus unglaublich wichtig sind.

Vervollständige den Satz: Ich liebe es zu schreiben, weil …

… ich dann einfach lebe und ganz bei mir bin; weil ich mich in diesen Momenten zutiefst verbunden fühle mit allem, was ist, im Schreiben plötzlich alles möglich wird und es mir unendliche Freude bereitet, wenn ich anderen Menschen mit meinen Geschichten etwas schenken kann.

Werdegang & Motivation

Erzähl uns etwas über deinen Werdegang als Autor:in.

Das ist eine spannende Reise, denn bei mir fließen zwei Welten zusammen, die auf den ersten Blick gar nicht zusammenpassen: die harte Wissenschaft und die Welt der Intuition.

Schon während meiner Schulzeit habe ich gemerkt, dass es da einen Draht zur geistigen Welt gibt. Ich habe damals das automatische Schreiben für mich entdeckt – ein Zustand, in dem die Worte einfach so durch mich hindurchfließen. Beruflich ging es für mich aber erst einmal in eine ganz rationale Richtung: Ich habe Naturwissenschaften studiert und als Lehrerin für Biologie und Chemie gearbeitet. Das war eine tolle Zeit, aber mir ging es im Klassenzimmer nie nur um Atome oder Formeln. Mir war es immer eine Herzensangelegenheit, meinen Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe zu begegnen. Ich wollte das ganze Kind sehen, seine Familie, seine ganz individuellen Bedürfnisse. Daraus ist dann auch meine langjährige Arbeit als Lernbegleiterin entstanden. Mit systemischen und kinesiologischen Methoden habe ich Kindern und Jugendlichen geholfen, ihre Ängste und Blockaden einfach zu lösen.

Das Schreiben hat mich dann während einer beruflichen Auszeit wieder eingeholt. Plötzlich war dieser Kanal wieder offen. Aus ersten kleinen Notizen und einzelnen Worten entstanden bald ganze Texte und schließlich mein erstes spirituelles Buch. Heute schreibe ich Werke wie „Elibrium“ oder „Das Buch der Heilung“, in denen ich mich aus einer übergeordneten Perspektive mit unserer universellen Verbundenheit beschäftigt.

Mein absolutes Herzensprojekt ist aber während einer zweiten Auszeit in Spanien entstanden: mein Kinderbuch-Debüt „Pustelliese und die verkehrte Welt“. In dieser Geschichte steckt unglaublich viel von mir selbst. Ich verbinde darin meine wissenschaftliche Neugier mit ganz viel Herzenswärme und dem tiefen Glauben daran, was echte Freundschaft bewirken kann.

Heute lebe ich mit meinem Mann und unseren drei Hunden im weiten, windigen Schleswig-Holstein. Dort, wo der Blick frei ist, finde ich die Ruhe, um genau diese Geschichten in die Welt zu bringen, die sowohl den Kopf als auch das Herz berühren.

Warum hast du dich für Selfpublishing entschieden?

Für mich war die kreative Freiheit der entscheidende Punkt: Ich schätze es einfach sehr, die Rechte an meinen Büchern komplett in den eigenen Händen zu behalten. Beim Selfpublishing kann ich von der ersten Idee über das Cover bis hin zum fertigen Text alles genau so gestalten, wie es sich für mich richtig anfühlt. Diese Unabhängigkeit ist mir unglaublich wichtig.

Dein Schreiballtag

Wie entwirfst du deine Figuren?

Ehrlich gesagt entwerfe ich meine Figuren überhaupt nicht. Sie sind einfach schon da oder sie erscheinen ganz organisch im Verlauf der Geschichte, die ich erzähle. Für mich fühlt es sich eher so an, als würde ich diese Charaktere auf ihrem Weg begleiten und ihre Erlebnisse aufschreiben, anstatt sie am Schreibtisch zu planen. Sie bringen ihre ganz eigene Persönlichkeit und ihre eigenen Aufgaben schon mit.

Welche Herausforderungen hast du beim Schreiben deiner Bücher erlebt?

Beim Schreiben selbst tatsächlich überhaupt keine – da fließt es einfach. Die echte Herausforderung kommt erst danach, nämlich beim Lektorieren! Es ist wirklich unfassbar, wie oft man die eigenen Fehler überlesen kann, obwohl man den Text schon zum zehnten Mal durchgeht. Man wird einfach betriebsblind für die eigenen Zeilen. Das erfordert unglaublich viel Geduld und Disziplin, die man nach der kreativen Phase erst einmal aufbringen muss.