Zoe S. Rosary

Zoe S. Rosary schreibt Fantasy mit Romantik und Tiefgang. Romantisch-magische Geschichten, die den Alltag vergessen lassen. Sie liebt fremde Welten, leidenschaftliche Charaktere und Happy Ends, obwohl Letzteres immer eine Ansichtssache ist.

Bei einer Tasse guten Tee, vergisst sie selbst gern den Alltag und stellt ihre vielschichtigen Charaktere vor unlösbare Herausforderungen.

Zoe glaubt an das Gute im Menschen, weiß aber auch, dass man dazu oft über seinen eigenen Schatten springen muss.

Wenn sie nicht gerade in ein Buch vertieft ist, trifft man sie auch gern in der Natur. Zoe ist 1980 in Lutherstadt Wittenberg geboren. Nach ihrem abgeschlossenen Studium in Greifswald arbeitete und lebte sie eine zeitlang in Berlin.

2012 zog sie zusammen mit ihrem Mann, der Liebe ihres Lebens, und ihren drei fantastischen aber wilden Kindern zurück nach Wittenberg.

Zoe S. Rosary im Netz
zoe s. rosary autorinnenfoto

Bücher von Zoe S. Rosary

Fragen an Zoe S. Rosary

Über dich und deine Bücher

Mit welchen 3 Worten würdest du dich als Autor:in beschreiben?
  • Verträumt
  • Naturbezogen
  • Teeliebe
Was ist dein Lieblingsbuch und warum?

Es gibt viele Bücher, die eine Spur in mir hinterlassen haben. Z.B.

  • „Die Unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Ich habe sie als Kind gelesen und gelesen und abermals gelesen. Ich mochte den Drachen Fuchur und Atreju oder die alte Morla. Für mich war die Phantasie unendlich und grenzenlos wie in der Geschichte.
  • „Die Chroniken der Hinterbliebenen“ von Mary E. Pearson. Es war eine Buchreihe, die mich vollständig in den Bann gezogen hatte. Die Twists haben mich begeistert.
  • „Die Elfen“ & „Die Drachenelfen-Reihe“ von Bernhard Hennen. Bernhard hat eine wundervolle Art, ein Worldbuilding zu entwickeln. Seine Charaktere sind nicht schwarz oder weiß, sondern sehr vielschichtig, selbst die Antagonisten. Seine Bücher haben meist ein bittersüßes Ende, das mich oft sprachlos zurückgelassen hat.
  • „Twilight“ von Stephanie Meyer. Ich muss gestehen, dass ich kein großer Vampirfan bin. Aber Stephanie Meyer hat einen wundervollen Schreibstil. Bevor ich mich an ein Manuskript gesetzt habe, habe ich oft einige Seiten aus ihrem Buch gelesen, einfach nur, um in den Schreibfluss hineinzukommen.
Mit welchem Autor oder welcher Autorin würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen – und warum?

Tatsächlich mit Katharina Herzog, um ihr für den wundervollen Schreibkurs zu danken, den ich bei ihr besucht habe und nachdem ich heute immer noch meine Geschichten entwerfe.

Vervollständige den Satz: Ich liebe es zu schreiben, weil …

… weil Schreiben für mich Urlaub ist und mich den Alltag vergessen lässt.

Auf welche Themen oder Tropes darf man sich in deinen Büchern freuen?

In meinen Büchern gibt es immer ein Happy-End, eine Love Story und eine übernatürliche Quest. Ich schreibe das, was mir auf dem Herzen liegt. Da ich selbst gern in der Natur bin und diese über alles liebe, ist die Naturverbundenheit oft ein Thema.

Werdegang & Motivation

Wer oder was hat dich dazu inspiriert, Bücher zu schreiben?

Ich sage immer, nicht ich erfinde oder schreibe Geschichten, sondern die Geschichten finden mich. Wenn mich eine Geschichte küsst und ich zu ihr ja sage, dann dauert es oft nicht lange und ich schreibe sie einfach auf.

Ursprünglich habe ich angefangen, Kindergeschichten zu schreiben, als meine eigenen Kinder noch sehr klein waren. Die Kindergeschichten blieben unveröffentlicht, was ich gut finde. Irgendwann habe ich mich dann an einen Roman gewagt. Und viel später habe ich angefangen, einen Roman (Naturgewalten-Die Tochter der Elemente) mit der Öffentlichkeit zu teilen und durfte feststellen, dass meine Leser:innen ihn mochten.

Beschreibe den Moment, als du zum ersten Mal dein eigenes Buch in den Händen gehalten hast.

Es ist immer aufregend, ein Buch das erste Mal in den Händen zu halten, wenn es aus der Druckerei kommt. Das gilt für jede meiner Geschichten, egal ob es das erste Buch war oder ein späteres. Weil ich erst dann merke, ob mein Buchsatz aufgeht oder eben nicht.

Tatsächlich ist für mich der Moment, wenn ich das Buch mit meinen Leser*innen teile, aber bedeutend spannender. Wenn das erste Feedback reinkommt und merke, ob meine Geschichte Anklang findet.

Warum hast du dich für Selfpublishing entschieden?

Ich bin gern Selfpublisherin. Als ich 2020 nach einem Verlag für „Naturgewalten – Die Tochter der Elemente“ gesucht habe, bekam ich sehr schnell in einem guten Verlag ein Feedback. Ein Vertrag ist damals nicht zustande gekommen, aber das Feedback auf dennoch durch und durch positiv, dass ich den Mut fasste, es selbst herauszugeben. Es war damals ein Versuch. Ich hatte nichts zu verlieren. Die Geschichte fand viele Leser und Leserinnen, denen sie sehr gut gefallen hat. Das hat mich motiviert, weiter zu schreiben und beim Selfpublishing zu bleiben. Denn im SP kann ich nicht nur schreiben, was mir auf dem Herzen liegt, ich kann auch meinen eigenen Zeitplan verfolgen. Als Mama von drei Kindern kommt mir auch oft etwas dazwischen, was im SP nicht schlimm ist. Dann erscheint das Buch eben erst einen Monat später.

Dein Schreiballtag

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Ich habe keinen festen Schreiballtag. Am liebsten schreibe ich am Morgen, bevor der Tag startet und alle noch im Bett liegen. Wenn mich eine Geschichte findet und ich die Figuren für mich definiert habe, setze ich mich meist hin und beginne, die Rohfassung zu schreiben. Dabei rückt alles andere wie Marketing, Überarbeitungen ect. in den Hintergrund, damit ich gedanklich in der Geschichte bleibe. Ich versuche, die Rohfassung einer neuen Geschichte innerhalb von zwei bis drei Monaten zu schreiben. 

Wie entwirfst du deine Figuren?

Ich habe einen Fragenkatalog zu jeder Figur mit den wichtigsten Eckdaten und Ereignissen. Außerdem verbringe ich oft gedanklich viel Zeit mit einem Charakter, bevor ich mich überhaupt an die Geschichte setze. In der Zeit ist alles noch sehr flexibel. Wenn ich mir sicher über den Charakter bin, dann setze ich mich an die Handlung und an das Worldbuilding.

Ausblick & Weitergabe

Welche Ziele hast du für deine zukünftige Karriere als Autor:in?

Hoffentlich noch viele neue Geschichten schreiben.

Welchen Rat hast du für angehende Autor:innen?

Schreiben ist ein kreativer Prozess. Und Kreativität ist etwas sehr variables. Als Autor bin ich die einzige Person, die meine Geschichte einschränken oder ihr eben eine grenzenlose Phantasie verleihen kann. 

Ein Buch zu veröffentlichen, braucht oft Durchhaltevermögen. Es ist kein Sprint, vielmehr ein Marathon, denn eine Geschichte ist nicht mit der Rohfassung zu Ende.